Energieausweis ist nicht gleich Energieausweis. Wie Sie sicherlich wissen gibt es 2 verschiedene Arten von Energieausweisen. Hier gibt es zum einen den verbrauchsorientierten Energieausweis, dieser basiert auf Ihren tatsächlichen Verbrauch der letzten 3 Jahre und ist eine kostengünstige Variante der Energieausweiserstellung. Allerdings darf dieser nur angewandt werden bei Wohnimmobilien mit bis zu 4 Wohneinheiten mit einem Baujahr ab 01.11.1977 und jünger, sowie bei Wohnimmobilien über 4 Wohneinheiten und Nichtwohngebäuden.

Der vorgenannte Energieausweis erfüllt zwar die gesetzlichen Auflagen, gibt allerdings keine Aufschluss im Vergleich zu anderen Objekten.

Hier ist der bedarfsorientierte Energieausweis zu nennen. Diese Variante des Energieausweises wird auf Grundlage von DIN-Normen und den aufgenommenen Bestandsdaten Ihrer Immobilie im Rahmen einer Vor-Ort-Aufnahme erstellt. Dadurch ergibt sich eine annähernde Vergleichbarkeit untereinander mit anderen Ausweisen dieser Art.

Schauen Sie nachfolgend welcher Energieausweis für Sie und Ihr Gebäude notwendig, bzw. möglich ist...

Nachfolgend zeigen wir Ihnen kurz die Unterschiede der verschiedenen Energieausweis-Varianten auf:

Inhalt
Auf Basis der von Ihnen übermittelten Daten wird der Energieverbrauch der letzten 3 Jahre zugrunde gelegt. Diese bilden die Basis für die Klassifizierung im Energieausweis. Die Daten können von Ihnen mittels des nachfolgenden Downloads an uns übermittelt werden.
Förderung
Keine
Zeitaufwand
Wenige Tage
Kostenanteil (netto)
69,00 Euro
Vorteile (Gültigkeit 10 Jahre)
Schnelle und unkomplizierte Erstellung eines Energieausweises
Nachteil
Ermittlung des Primärenergiebedarfs über die zur Verfügung gestellten Verbrauchsdaten und somit Klassifizierung im Energieausweis. Es besteht keine Vergleichbarkeit mit anderen Objekten, da als Grundlage der individuelle Verbrauch zugrunde gelegt wird.
Download
Formular verbrauchsorientierten Energieausweis Wohngebäude
Zum Öffnen der Dateien wird der Acrobat Reader benötigt (Download).
Inhalt
Im Kurzverfahren werden die energetische Qualität der Bauteile (Dach, Wand, Fenster) und die Eigenschaften der Heizungsanlage auf der Grundlage wissenschaftlich abgesicherter Erfahrungswerte festgelegt. Die Bauteilflächen werden mittels eines vereinfachten Aufmasses  bestimmt.
Förderung
Keine
Zeitaufwand
Wenige Tage
Kostenanteil (netto)
ca. 280,00 Euro
Vorteile (Gültigkeit 10 Jahre)
Schnelle und unkomplizierte Erstellung eines Energieausweises
Nachteil
Ermittlung des Primärenergiebedarfs über die zur Verfügung gestellten Verbrauchsdaten und somit Klassifizierung im Energieausweis. Es besteht keine Vergleichbarkeit mit anderen Objekten, da als Grundlage der individuelle Verbrauch zugrunde gelegt wird
Inhalt
Im ausführlichen Verfahren wird die energetische Qualität der Bauteile, sämtliche Flächen und die Eigenschaften der Heizungsanlage detailliert aufgenommen. Das ausführliche Verfahren ergibt in der Regel genauere Ergebnisse als das Kurzverfahren. Es erfordert aber einen höheren Arbeitsaufwand. Das Rechenverfahren ist weitgehend in der Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich vorgegeben.
Förderung
Keine, bzw. Kombinationsmöglichkeit mit der BAFA 'Vor-Ort-Beratung'.
Zeitaufwand
1 – 2 Wochen
Kostenanteil (netto)
ab 380,00 Euro
Vorteile (Gültigkeit 10 Jahre)
Sie erhalten neben einer fundierten Ausarbeitung möglicher Energie-Einspar-Maßnahmen an Ihrem Gebäude, den Energieausweis zum Ist-Zustand. Weiterhin eine Aussage über die möglichen individuellen energetischen Verbesserungen und somit der positiveren Darstellung im modernisierten Zustand des Gebäudes
Nachteil
Höherer Kostenaufwand. Förderung bedingt möglich.

Formular verbrauchsorientierten Energieausweis Wohngebäude Download